
Effizienzanalyse
Worum geht es?
Sie arbeiten im regulierten Umfeld (Automotive, Medizin, Luftfahrt). Immer wieder kommen neue relevante Standards dazu. Standards werden aktualisiert. Immer wieder muss man seine Arbeitsweisen anpassen.
Muss das alles sein? Kostet das nicht nur Zeit und hat wenig Nutzen? Kann man in so einem Umfeld noch effizient gute und innovative Produkte entwickeln?
Wir sind sicher: Ja, das geht!
Was sind die Herausforderungen?
Die meisten Normen im regulierten Umfeld fokussieren auf Qualität und Sicherheit. Das gilt für Automotive SPICE® oder die ISO 26262 im Automobilbereich genauso wie für die IEC 62304, ISO 13485 oder Anforderungen der FDA in der Medizintechnik.
Effizienz wird in keiner dieser Normen adressiert und damit auch nicht im Audit oder Assessments geprüft. Oder anders ausgedrückt: Gute Ergebnisse in einer Normprüfung bescheinigen zwar eine gute Qualität oder Sicherheit. Die kann aber sehr teuer mit ineffizienten Prozessen erkauft sein.
Die gute Nachricht ist: Alle Normen erlauben Freiheit in der Umsetzung. Die muss man aber nutzen.
Viele der Normen adressieren eine systematische Entwicklung bzw. Entwicklungsprozesse. Wie man Prozesse normenkonform, aber gleichzeitig effizient definiert und auch in Werkzeugen abbildet, lernt man aus Erfahrung. Vor allem auch aus der Erfahrung, wie es andere gemacht haben.
Sind gute Entwicklungsprozesse und -werkzeuge die (einzige) Lösung?
Neben Prozessen gibt es noch viele andere Aspekte, die die Effizienz beeinflussen:
- Strategie und Abstimmung
- Führung und Entscheidungsfindung
- Firmenkultur
- Organisationsstruktur, Aufgabenbereiche
- Funktionsübergreifende Zusammenarbeit und Schnittstellen
- Verwaltung der Schnittstellen zu Lieferanten und Partnern
- Ressourcen- und Kapazitätsmanagement
- Wissens- und Kompetenzentwicklung
- Mitarbeiter: Wie effizient arbeiten sie? Wie gut sind sie organisiert?
- Werkzeug- und digitale Kooperationsumgebung
Wie finde ich Potenziale zur Effizienzsteigerung?
Für Prozesse und diese Aspekte haben wir einen Fragenkatalog entwickelt, um in einer Analyse Potenzial zur Effizienzsteigerung zu finden.
Hier ein paar Beispiele:
- Prozesse
- In welchem Prozessschritt wird am meisten Aufwand verbraucht?
- Welche Werkzeuge fehlen, um effizienter arbeiten zu können?
- Wo entstehen typischerweise Fehler?
- Gibt es Redundanzen?
- Gibt es Potenzial für Re-use?
- Werkzeug- und digitale Kooperationsumgebung
- Wer ist für die Tools verantwortlich?
- Gibt es eine Planung für die Zukunft, einen Verbesserungsplan?
- Funktionsübergreifende Zusammenarbeit und Schnittstellen
- Wie gut sind die einzelnen Bereiche (z.B. System, SW, HW, Mechanik, PM, QM) integriert und abgestimmt?
- Firmenkultur
- Wie ist die Fehlerkultur (Lernen oder Schuldzuweisungen)?
- Wissens- und Kompetenzentwicklung
- Wie gut und effizient funktioniert „onboarding“?
- Führung und Entscheidungsfindung
- Sind klare Verantwortlichkeiten definiert? Wer entscheidet was?
- Wie ist die Balance zwischen schnellen Entscheidungen und der Qualität von Entscheidungen?
- Strategie und Abstimmung
- Wie klar ist die Produkt- und Technologiestruktur?
- Wie klar sind die Ziele für ein Entwicklungsprojekt definiert?
Viele dieser Fragen sind subjektiv. Deswegen ist es wichtig, verschiedene Mitarbeiter in verschiedenen Rollen und verschiedenen Ebenen zu befragen.
Als Ergebnis der Analyse erstellen wir einen anonymisierten Bericht mit den identifizierten Potenzialen sowie Empfehlungen als Entscheidungsgrundlage für Verbesserungsprogramme.
Wie können wir als Process Fellows unterstützen?
- Durchführung einer Effizienzanalyse, auch im Rahmen eines Verbesserungsprogramms
Sie sind interessiert?
Nutzen Sie das Kontaktformular oder kontaktieren Sie uns:
Telefon: +49 9194 3719957
EMail: office@processfellows.de